Lohngleichheitsanlayse ab 1. Juli 2020. Wir beraten Sie!

Der Bundesrat hat die Änderung des Gleichgestellungsgesetzes (GIG) auf den 1. Juli 2020 in Kraft gesetzt. Gemäss Art. 3 Abs. 1 und 2 GIG dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden. Mit der jüngsten Revision des Gleichgestellungsgesetzes (GIG) soll dem Grundsatz der Lohngleichheit durch die Einführung einer Pflicht zur Vornahme einer periodischen Lohngleichheitsanalyse verstärkt Beachtung geschenkt werden.

Konkret sehen die Bestimmungen drei Schritte vor:

  1. die Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse nach einer wissenschaftlichen und rechtskonformen Methode im gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum;
  2. die formelle Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse durch eine unabhängige Stelle und
  3. die Information der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ggf. der Aktionärinnen und Aktionären über das Ergebnis der Analyse.

Bis spätestens Ende Juni 2021 müssen Unternehmen mit 100 oder mehr Angestellten die erste betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchführen. Die Überprüfung der Analyse durch eine unabhängige Stelle hat innerhalb eines Jahres nach deren Durchführung zu erfolgen. Die Information der Arbeitnehmenden sowie ggf. der Aktionärinnen und Aktionäre ist schliesslich spätestens ein Jahr nach dem Zeitpunkt der Überprüfung vorzunehmen.

Die wichtigsten Informationen haben wir für Sie in unserem Merkblatt zusammengefasst.

Gerne beraten wir Sie bei der Analyse und nehmen die Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse vor.

Für eine unverbindliche Offerte zur Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse wenden Sie sich gerne an unsere Wirtschaftsprüfungsexpertinnen und -experten, Christoph Kranich in Frauenfeld (T 052 723 03 03), Sandra Eugster in St.Gallen (T 071 227 70 70) oder Nicole Balmer in Zürich (T 044 307 85 75).